Wir über uns

Gründungsjahr: Erste Gespräche 1992

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Mitglieder:

  • Lebensberatung 
  • Familiengericht 
  • Gerichtsgutachter 
  • Kreisjugendamt 
  • Mediatoren u. andere 
  • Anwälte des Landkreises

Ziele:

  • Institutionen und Personen, die bei Trennung und Scheidung von Eltern beteiligt sind, miteinander ins Gespräch zu bringen, um Vorgehensweisen und spezielle Hilfeangebote untereinander bekannt zu machen
  • Formen der Kooperation zu entwickeln und zu praktizieren und
  • die Öffentlichkeit zu informieren.
  • Diese Arbeitsform zum Standard bei den Aufgaben der einzelnen Professionen zu machen.
  • Einfluss auf die Gesetzgebung zu nehmen (Landesverordnungen etc.)

 

Die Sitzungen finden zur Zeit monatlich statt. Der Tagungsort ist abwechselnd.

 

Themen:

  • Streitige Scheidungen und die verschiedenen Professionen  
  • Das Kind im Scheidungsverfahren 
  • Fortdauernde Elternverantwortung und Sorgerecht 
  • Scheidungskinder in der Schule 
  • Betreute Besuche 
  • Kindschaftsrecht 
  • Anwalt des Kindes 
  • Multikulturelle Lebensgemeinschaften 
  • Die Rolle der Großeltern bei Trennung und Scheidung 
  • u.a.

ÖffentlicheVeranstaltungen:

  • „Der Riss geht durch die Kinder“ 
  • „Gemeinsames Sorgerecht - Neue Chance?!“ 
  • „Trennung - Scheidung – Schule“ 
  • „Trennung - Scheidung - Was hat Schule damit zu tun“ 
  • Unterstützung bei der Gründung anderer Arbeitskreise 
  • Fachtagung

 

Weitere Projekte:

  • Gründung einer Landeskonferenz der Arbeitskreise Trennung-Scheidung. (Internet) 
  • Betreuung und Initiierung eines Internetportals zu dem Themenkreis Trennung-Scheidung 
  • Unterstützung bei der Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen 
  • Teilnahme an wissenschaftlichen Untersuchungen

 

Arbeitsweise:

Wir treffen uns regelmäßig monatlich, jeweils abwechselnd bei einer der Professionen. Die Einladung zur Sitzung erfolgt durch das Jugendamt. Mit Rücksicht auf die Arbeitszeitgestaltung der Rechtsanwaltschaft finden die Gespräche stets um 18:00 Uhr statt. Der Hausherr ist Gesprächsleiter. Über die jeweilige Sitzung wird ein Protokoll erstellt, das anschliessend an alle Mitglieder, überwiegend per e-mail versandt wird. Bei unserem Arbeitskreis handelt es sich nicht um einen Gesprächskreis, sondern es wird konkrete Arbeit für unsere Zusammenarbeit geleistet. Das beinhaltet auch Kritik am Handeln der anderen Professionen.

Das bedeutet konkret:

Alle Informationen und Diskussionsbeiträge werden stets von allen Teilnehmern auf die konkrete Umsetzung in unserer Arbeit hinterfragt.
Jeder Vertreter seiner Profession bringt sich in diesem Sinn, orientiert am Ziel, nämlich den Eltern die Wahrnehmung ihrer elterlichen Verantwortung wieder zu ermöglichen, ein. Das bedeutet wiederum einen unschätzbaren Gewinn sowohl für die Kinder und deren Eltern, als auch für die jeweilige Profession und damit insgesamt für unsere Gesellschaft. 
 So entstehen mit der Zeit, im Sinne eines Prozesses, gemeinsam getragene Ziele und Konzepte.